12.04.2021 bis 14.04.2021
Umgang mit an Demenz Erkrankten im Pflegealltag
Modul III: Berücksichtigung von Basaler Stimulation und rückenschonendem Arbeiten
BU Bildungsurlaub mgl.
Programm
Das Krankheitsbild „Demenz“ betrifft bedauerlicherweise immer mehr Menschen und stellt die pflegenden Angehörigen vor eine riesengroße Herausforderung. Der Alltag verändert sich in allen Bereichen. Bedauerlicherweise verändert sich auch die betroffene Person durch das Krankheitsbild erheblich. Eine vertraute Person zeigt plötzlich fremde Verhaltensweisen, welche nur ganz schwer zu verstehen sind.
Gerne möchten Sie den Erkrankten und seinen Veränderungsprozess verstehen, ihm auch weiterhin zur Seite stehen. Sie wollen sich auf die neue Aufgabe und schwierige Situation vorbereiten, Wissen über das Krankheitsbild und seine Folgen erhalten, brauchen konkretes Handwerkszeug zu Umgang mit Erkrankten, Pflege, Betreuung, Leistungen der Pflegeversicherung, Betreuungsrecht u.v.m., um gut mit solch einer erschwerten Herausforderung fertigzuwerden, ohne dabei an eigene Grenzen zu stoßen.
Die Betreuung von Demenzkranken und alles, was sich um sie herum rankt, ist zu komplex, um es in wenigen Tagen zu behandeln. Deswegen bieten wir Ihnen drei Seminare zu diesem Thema, die jeweils bestimmten Aspekten gewidmet sind. Diese drei Module können als Reihe besucht werden, aber auch einzeln - je nachdem, was Ihnen in Ihrer aktuellen Situation wichtig ist und in welcher Phase der Pflege Sie sich gerade befinden. In jedem Seminar haben Sie darüber hinaus die Gelegenheit, sich auch untereinander auszutauschen.
Irgendwann kommt vermutlich der Zeitpunkt, wo der an Demenz Erkrankte intensive körperlicher Pflege und Betreuung benötigt. In diesem dritten Modul bekommen Sie viele praktische Tipps und Hinweise, wie sich eine wertschätzende und respektvolle Pflege und Betreuung ermöglichen lassen. Wir beantworten die hierbei auftretenden Fragen: Wie können Sie den Betroffenen zu Beginn der Erkrankung unterstützen? Ab wann und wie müssen Sie die Körperhygiene später im häuslichen Umfeld vollständig übernehmen? Was bedeutet aktivierende Pflege, warum dokumentieren und wo sind ggf. auch Grenzen?
Beitrag
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DZ/VP