26.04.2021 bis 28.04.2021
Wege aus dem Lärm
BU Bildungsurlaub mgl.
Hören ist eine elementare Voraussetzung des Lernens. „Aber dort, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene jahrein, jahraus viele Stunden gemeinsam verbringen, um miteinander zu lernen, zu sprechen und zu arbeiten, herrschen mitunter akustische und auditive Bedingungen, die den Hörsinn beleidigen, die Nerven strapazieren und die eine traurige Botschaft transportieren: Ihr seid uns nicht so wichtig, für euch ist das gut genug.“ (Prof. J. Kahlert, Uni München)
Kinder, Erzieherinnen und Erzieher sind in unseren Kindergärten permanentem Lärm ausgesetzt. Lärm ist ein oft unterschätztes Problem, mit dem die Erzieher/-innen und die Kinder in Kindertageseinrichtungen täglich konfrontiert werden.
Lärm wirkt sich ungünstig auf die Sprachentwicklung, das Lern- und Spielverhalten sowie auf die Kognition von Kindern aus. Darüber hinaus belastet Lärm den gesamten Organismus. So kann er z.B. körperliche Stressreaktionen auslösen, die zu ernst zu nehmenden Gesundheitsschäden physischer und/oder psychischer Art führen können. Erschöpfung, Müdigkeit, Burnout, Hals- und Stimmbanderkrankungen, Tinnitus sowie Frühpensionierungen sind die Folge.
Wenn der Lärm in den Räumen zum unüberhörbaren Problem wird, liegt das aber nicht nur an unruhigen Kindern, sondern zum einen an pädagogischen Konzepten, persönlichem Verhalten und zum anderen auch an schlechten raum- und bauakustischen Rahmenbedingungen.
Im Seminar soll darüber informiert werden, wie sich Lärm auf die Lernleistungen der Kinder und die Arbeitsbedingungen der Erzieher/-innen auswirkt und was verändert werden muss. Das Seminar gibt daher Informationen zu den vielfältigen Zusammenhängen wie:
- Raumakustik
- pädagogische Konzepte und Projekte
- Achtsamkeit
- Entspannung
Die Teilnehmenden erhalten exemplarische Einblicke und Tipps für den Arbeitsalltag zur Umsetzung möglicher und notwendiger Maßnahmen.
Die Veranstaltung richtet sich an Erzieher/-innen, Leitungen, Träger sowie Interessierte aus den Bereichen Bildung und Gesundheit.
Programm
Hören ist eine elementare Voraussetzung des Lernens. Der permanente Lärm, mit dem Kinder und Erzieher/-innen täglich konfrontiert werden, ist ein oft unterschätztes Problem. Lärm wirkt sich ungünstig auf die Sprachentwicklung, das Lern- und Spielverhalten sowie auf die Kognition von Kindern aus, er belastet den gesamten Organismus. Er kann körperliche Stressreaktionen auslösen, die zu ernst zu nehmenden Gesundheitsschäden führen können. Erschöpfung, Müdigkeit, Burnout, Hals- und Stimmbanderkrankungen, Tinnitus können die Folge sein. Wenn der Lärm zum unüberhörbaren Problem wird, liegt das aber nicht nur an unruhigen Kindern, sondern auch an pädagogischen Konzepten, persönlichem Verhalten und an schlechten raum- und bauakustischen Rahmenbedingungen. Im Seminar soll darüber informiert werden, wie sich Lärm auf die Lernleistungen der Kinder und die Arbeitsbedingungen der Erzieher/-innen auswirkt und was verändert werden kann. Das Seminar gibt daher Informationen zu den vielfältigen Zusammenhängen wie: Raumakustik, pädagogische Konzepte und Projekte, Achtsamkeit und Entspannung. Die Teilnehmenden erhalten exemplarische Einblicke und Tipps für den Arbeitsalltag zur Umsetzung möglicher und notwendiger Maßnahmen. Die Veranstaltung richtet sich an Erzieher/-innen, Leitungen und Träger.
Beitrag
265
DZ/VP