Demokratie & Vielfalt

Geopolitische Folgen des Klimawandels

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08.05.2023  bis  10.05.2023

Geopolitische Folgen des Klimawandels

als sicherheitspolitische Herausforderungen

Programm

Ziel des Seminares ist es, den Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die geopolitischen Folgen des Klimawandels und dessen sicherheitspolitische Implikationen bzw. Herausforderungen zu vermitteln. In einem ersten Schritt wird mit den Teilnehmenden zusammen eine Definition des Begriffs Klimawandel erarbeitet, in die sowohl die Ursachen einfließen als auch die Frage nach dessen anthropogenem Ursprung. Darauf aufbauend werden die weiteren Schwerpunktthemen bearbeitet und auf ihre sicherheitspolitische Relevanz untersucht. Anhand der Behandlung der Themenfelder Wasser, Abschmelzen der Polkappen und strategische Bedeutung der Arktis lernen die Teilnehmenden im zweiten Schritt, die Bedeutung der Ressource Wasser sowohl für den Klimawandel als auch für sicherheitspolitische Auseinandersetzung kennen und strategisch-politisch einzuordnen.

Ein dritter Schritt rückt die Zunahme staatlicher Fragilität und Instabilität in den Mittelpunkt der Analyse. Hier geht es einerseits darum, die Konflikte um Ressourcen zu erarbeiten; andererseits bilden die politischen und ökonomischen Mittel eines Landes auch dessen Möglichkeiten ab, zum Klimaschutz beizutragen. Dabei wird auch die Rolle der Großmächte betrachtet. In einem vierten Schritt sollen die Teilnehmenden die Bedeutung des Klimawandels für inner- und zwischenstaatliche Migration analysieren und verstehen lernen. Auch hierbei werden die sicherheitspolitischen Konsequenzen in die Betrachtung einbezogen. Ein letzter Schritt nimmt schließlich die fossilen Energielieferanten ins Blickfeld. Hier geht es darum, die Strategien der politischen und ökonomischen Großmächte einschätzen und diskutieren zu lernen. 

Beitrag

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DZ/VP
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