30.09.2024 bis 02.10.2024
Politische Stabilität in Gefahr?
Faktoren innerer und äußerer Sicherheit in Deutschland und Europa (II)
BU Bildungsurlaub mgl.
Wie ist es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt bestellt? Viele beklagen den fehlenden demokratischen Konsens, extremistische Parteien und Gruppierungen verzeichnen Zulauf, die Maßnahmen zur Einleitung der Klimawende sind umstritten, auch in der Migrationspolitik teilen sich die Meinungen. Die ehemaligen Volksparteien finden weniger Zustimmung, Regierungsbildungen sind nur noch in Mehrparteienkonstellationen möglich und die Zusammenarbeit vor allem mit der AfD ist umstritten. Ost- und Westdeutschland sind längst nicht so zusammengewachsen wie viele hofften. Politische Auseinandersetzungen zeigen Radikalisierungstendenzen. Was bedeutet innere Sicherheit in diesem Kontext? Und wie steht es angesichts des Kriegs in der Ukraine um die äußere Sicherheit? Wie tragfähig sind die transatlantischen Beziehungen? Und welcher Zukunft strebt die EU entgegen? Verschaffen Sie sich gemeinsam mit unseren Expert*innen einen vertieften Einblick in den gegenwärtigen Diskurs um die politische Stabilität und berücksichtigen Sie dabei sehr unterschiedliche Perspektiven. Kommen Sie so zu einem eigenen Standpunkt in einer gegenwärtig kontroversen Debatte.
Programm
Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden einen vertieften Einblick in die Faktoren innerer und äußerer Sicherheit in Deutschland und Europa zu vermitteln. Dabei sollen mit ihnen Fakten zur eigenen Standpunktfindung aufgearbeitet werden. Zum Einstieg befassen sich die Teilnehmenden mit der Stabilität der Demokratie in Deutschland. Hier sollen sie anhand eines Überblicks zu gesellschaftlichen Brennpunkten Herausforderungen sowohl durch die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen als auch durch Zweifel an der Funktionsfähigkeit der Demokratie zu analysieren und zu verstehen lernen. Als Portfolio dient dabei die politische Situation in Deutschland und in ausgewählten europäischen Nachbarländern. In einem zweiten Schwerpunkt geht es um die äußeren Bedrohungen für die Demokratie am Beispiel des Ukrainekrieges und der hybriden Kriegsführung. Hier sollen die Teilnehmenden sicherheitspolitische Bedrohungen einzuschätzen und Handlungsoptionen zu bewerten lernen. Ein dritter Schritt nimmt schließlich das Selbstverständnis von Soldat*innen als Verteidiger*innen der Demokratie ins Blickfeld. Hier sollen die Teilnehmenden Wertzusammenhänge und moralisches Bewusstsein diskutieren und in diesem Kontext zu einer eigenen Positionierung gelangen.
Beitrag
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DZ/VP