27.06.2025 bis 29.06.2025
Demokratie – zerbrechlich und stark!?
Erfolgsgeschichten, unmögliche Paarungen und neue Ansätze politischer Bildung.
Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien mit Einzug demokratiefeindlicher Politiker*innen in Parlamente einhergehend mit der Verbreitung antidemokratischer Überzeugungen in der Bevölkerung und einer Polarisierung der Diskurse sind Zeugnisse einer Gefährdung der Demokratie. Vielfach wird eine Spaltung der Gesellschaft attestiert.
Wie fragil sind Demokratien und - vor allem - was kann sie stärken? Eine Frage, die für die politische Bildung zur Zeit vordringlich sein muss. Welche Ansätze können dazu beitragen, demokratische Haltungen zu stärken und den Auftrag, Raum für Kontroverse zu ermöglichen, umzusetzen?
Die Veranstaltung lädt „Betzavta“- und „Eine Welt der Vielfalt“-Trainer*innen sowie andere Multiplikator*innen der politischen Bildung ein, sich diesen Fragen zu stellen. Der Fokus soll auf Ansätzen liegen, die neue Wege suchen, um Verständnis für unterschiedliche Perspektiven im demokratischen Spektrum zu schaffen.
„Erfolgsgeschichten“ in diesem Sinne sind Initiativen wie „Deutschland spricht“, über die „Paarungen“ aus unterschiedlichen „Blasen“ gebildet und inzwischen über 90.000 Menschen gegensätzlicher politischer Standorte zusammengeführt wurden. Dass man über politische Gräben hinweg im Gespräch bleiben kann und Dissens essentielle Bestandteile eines demokratischen Miteinanders sind, zeigt u.a. auch die Popularität des Podcast „Gysi gegen Gutenberg“ oder Ansätze der politischen Bildung, wie das „Dorfgespräch“. Sie alle setzen auf beziehungsorientierte persönliche Begegnung als Gelingensfaktor. Bemerkenswert sind hier auch Ansätze, die „den Nahostkonflikt besprechbar machen“, in denen sich Menschen mit palästinensischen und israelischen Wurzeln gemeinsam in einen „Trialog“ mit Menschen an Schulen oder auf öffentlichen Plätzen begeben und innergesellschaftlich friedensstiftend wirken.
In der Auseinandersetzung mit good-practise-Beispielen sollen Konsequenzen für das eigene Handeln und die Praxis politischer Bildung erarbeitet werden.
Programm
Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien mit Einzug demokratiefeindlicher Politiker*innen in Parlamente einhergehend mit der Verbreitung antidemokratischer Überzeugungen in der Bevölkerung und einer Polarisierung der Diskurse sind Zeugnisse einer Gefährdung der Demokratie. Vielfach wird eine Spaltung der Gesellschaft attestiert.
Wie fragil sind Demokratien und - vor allem - was kann sie stärken? Eine Frage, die für die politische Bildung zur Zeit vordringlich sein muss. Welche Ansätze können dazu beitragen, demokratische Haltungen zu stärken und den Auftrag, Raum für Kontroverse zu ermöglichen, umzusetzen?
Die Veranstaltung lädt „Betzavta“- und „Eine Welt der Vielfalt“-Trainer*innen sowie andere Multiplikator*innen der politischen Bildung ein, sich diesen Fragen zu stellen. Der Fokus soll auf Ansätzen liegen, die neue Wege suchen, um Verständnis für unterschiedliche Perspektiven im demokratischen Spektrum zu schaffen.
„Erfolgsgeschichten“ in diesem Sinne sind Initiativen wie „Deutschland spricht“, über die „Paarungen“ aus unterschiedlichen „Blasen“ gebildet und inzwischen über 90.000 Menschen gegensätzlicher politischer Standorte zusammengeführt wurden. Dass man über politische Gräben hinweg im Gespräch bleiben kann und Dissens essentielle Bestandteile eines demokratischen Miteinanders sind, zeigt u.a. auch die Popularität des Podcast „Gysi gegen Gutenberg“ oder Ansätze der politischen Bildung, wie das „Dorfgespräch“. Sie alle setzen auf beziehungsorientierte persönliche Begegnung als Gelingensfaktor. Bemerkenswert sind hier auch Ansätze, die „den Nahostkonflikt besprechbar machen“, in denen sich Menschen mit palästinensischen und israelischen Wurzeln gemeinsam in einen „Trialog“ mit Menschen an Schulen oder auf öffentlichen Plätzen begeben und innergesellschaftlich friedensstiftend wirken.
In der Auseinandersetzung mit good-practise-Beispielen sollen Konsequenzen für das eigene Handeln und die Praxis politischer Bildung erarbeitet werden.
Beitrag
295,00
DZ/VPBeitrag
345,00
EZ/VPBeitrag ermäßigt
235,00
DZ/VPermäßigt für Studierende & Erwerblose
Beitrag ermäßigt
285,00
EZ/VPermäßigt für Studierende & Erwerblose
