16.09.2024 bis 19.09.2024
Umgang mit Trauma im pädagogischen Kontext
Seminar zur Sensibilisierung für Traumatisierungen im beruflichen Kontext von Pädagog*innen und Multiplikator*innen der politischen Bildung
BU Bildungsurlaub mgl.ZF Zertifikat
Das Seminar dient der Bewusstwerdung und Vergegenwärtigung von Traumatisierung, die die Pädagog*innen und Multiplikator*innen im beruflichen Kontext begegnen. Das kann z.B. die Arbeit mit Geflüchteten, mit Opfern rassistischer Gewalt, mit Menschen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben oder mit obdachlosen jungen Erwachsenen aus dysfunktionalen Elternhäusern sein – all diese Zielgruppen haben immenses persönliches Leid erlitten und dennoch verbirgt sich hinter allen Traumatisierungen oft auch strukturelle Diskriminierung und politisches Versagen.
Es geht in dem Seminar zum einen darum, wie man Traumata erkennt und hilfreich sein kann, auch wenn man kein Therapeut ist? Wie man ihnen begegnet, um im Beruf handlungsfähig zu bleiben und um nicht selbst sekundär zu traumatisieren? Zum anderen geht es darum, sich als Helfer*in gegenüber der Gesellschaft und Politik für eine Enttabuisierung des Themas und für eine zielgerichtete Hilfe einsetzen zu können.
Das Seminar hat zudem die Vertiefungsschwerpunkte Sucht/ Co-Abhängigkeit und Bindungsstörungen, auf die wir im Detail schauen wollen.
Die Annäherung an das Thema geschieht vor dem Hintergrund mitgebrachter Praxisbeispiele bzw. durch Beispiele der Referentinnen. Dabei nutzen wir die Methoden der Einzelarbeit, der Kleingruppenarbeit und der Kollegialen Beratung.
Dieses Seminar versteht sich nicht als therapeutische Maßnahme und fungiert nicht als Selbsthilfegruppe bzw. Selbsterfahrungsgruppe.
Programm
Das Seminar dient der Bewusstwerdung und Vergegenwärtigung von Traumatisierung, die die Pädagog*innen und Multiplikator*innen im beruflichen Kontext begegnen. Das kann z.B. die Arbeit mit Geflüchteten, mit Opfern rassistischer Gewalt, mit Menschen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben oder mit obdachlosen jungen Erwachsenen aus dysfunktionalen Elternhäusern sein – all diese Zielgruppen haben immenses persönliches Leid erlitten und dennoch verbirgt sich hinter allen Traumatisierungen oft auch strukturelle Diskriminierung und politisches Versagen.
Es geht in dem Seminar zum einen darum, wie man Traumata erkennt und hilfreich sein kann, auch wenn man kein Therapeut ist? Wie man ihnen begegnet, um im Beruf handlungsfähig zu bleiben und um nicht selbst sekundär zu traumatisieren? Zum anderen geht es darum, sich als Helfer*in gegenüber der Gesellschaft und Politik für eine Enttabuisierung des Themas und für eine zielgerichtete Hilfe einsetzen zu können.
Das Seminar hat zudem die Vertiefungsschwerpunkte Sucht/ Co-Abhängigkeit und Bindungsstörungen, auf die wir im Detail schauen wollen.
Die Annäherung an das Thema geschieht vor dem Hintergrund mitgebrachter Praxisbeispiele bzw. durch Beispiele der Referentinnen. Dabei nutzen wir die Methoden der Einzelarbeit, der Kleingruppenarbeit und der Kollegialen Beratung.
Dieses Seminar versteht sich nicht als therapeutische Maßnahme und fungiert nicht als Selbsthilfegruppe bzw. Selbsterfahrungsgruppe.
Beitrag
370
DZ/VP