11.11.2022 bis 13.11.2022
Krisen begegnen. Auf Krisen reagieren. Eigene Resilienz stärken
Seminar für Alumni des Freiwilligendienstes von kulturweit
ZF Zertifikat
Krieg, Pandemie, Klimawandel, Energieknappheit: Das sind die dominanten, jedoch bei weitem nicht alle Krisen der letzten Jahre, mit denen wir uns im Alltag auseinandersetzen (müssen). Es sind Problemlagen und Themen, die teilweise überwältigen und überfordern. Die Menschen reagieren unterschiedlich auf diese Herausforderungen und den Umgang damit. Manche setzen sich aktiv mit diesen Themen auseinander und versuchen durch eigene Lösungsansätze und eigenes Engagement eine konstruktive Antwort darauf zu finden. Andere verzweifeln an der Komplexität und finden nur schwer einen Zugang zum eigenen Handeln. Wir können beobachten, dass Krisen z.B. gesellschaftliche Spaltungen, Menschenfeindlichkeit und populistische Tendenzen verstärken, die unser Verständnis von Demokratie, Gerechtigkeit, Pluralismus und Meinungsvielfalt bedrohen.
Im Seminar wollen wir uns zum einen mit den Reaktionen auf die aktuellen Krisen auseinandersetzen und darüber diskutieren, wieviel Krisen und soziale Konflikte Demokratie(n) aushalten können. Dabei werden Methoden aus der Demokratiebildung wie z.B. „Betzavta/Miteinander“ umgesetzt*.
Zum anderen werden wir uns aktiv der Frage widmen, wie man persönlich Krisen begegnen kann, ohne dabei in Verzweiflung oder Frust zu verfallen. Zur Stärkung der eigenen Resilienz werden praktische Wege und Übungen ausprobiert, die dabei unterstützen die eigene Wahrnehmung von Krisen zu beeinflussen, um daraus zu lernen bzw. um aus Krisen eine Chance für die Zukunft zu sehen. Nicht zuletzt geht es dabei um die Frage, inwiefern persönlich gestärkte Resilienz zur gesamtgesellschaftlichen Stärkung beiträgt.
Das Seminar entsteht in Kooperation zwischen dem Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e.V. (GSI) und kulturweit. Die Anmeldung ist über unseren Kooperationspartner kulturweit möglich.
*Das Programm „Betzavta/Miteinander“ wurde in der israelischen Friedenspädagogik vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konflikts vom „Adam-Institute for Democracy and Peace“ in Jerusalem entwickelt.
Programm
Krieg, Pandemie, Klimawandel, Energieknappheit: Das sind die dominanten, jedoch bei weitem nicht alle Krisen der letzten Jahre, mit denen wir uns im Alltag auseinandersetzen (müssen). Es sind Problemlagen und Themen, die teilweise überwältigen und überfordern. Die Menschen reagieren unterschiedlich auf diese Herausforderungen und den Umgang damit. Manche setzen sich aktiv mit diesen Themen auseinander und versuchen durch eigene Lösungsansätze und eigenes Engagement eine konstruktive Antwort darauf zu finden. Andere verzweifeln an der Komplexität und finden nur schwer einen Zugang zum eigenen Handeln. Wir können beobachten, dass Krisen z.B. gesellschaftliche Spaltungen, Menschenfeindlichkeit und populistische Tendenzen verstärken, die unser Verständnis von Demokratie, Gerechtigkeit, Pluralismus und Meinungsvielfalt bedrohen.
Im Seminar wollen wir uns zum einen mit den Reaktionen auf die aktuellen Krisen auseinandersetzen und darüber diskutieren, wieviel Krisen und soziale Konflikte Demokratie(n) aushalten können. Dabei werden Methoden aus der Demokratiebildung wie z.B. „Betzavta/Miteinander“ umgesetzt*.
Zum anderen werden wir uns aktiv der Frage widmen, wie man persönlich Krisen begegnen kann, ohne dabei in Verzweiflung oder Frust zu verfallen. Zur Stärkung der eigenen Resilienz werden praktische Wege und Übungen ausprobiert, die dabei unterstützen die eigene Wahrnehmung von Krisen zu beeinflussen, um daraus zu lernen bzw. um aus Krisen eine Chance für die Zukunft zu sehen. Nicht zuletzt geht es dabei um die Frage, inwiefern persönlich gestärkte Resilienz zur gesamtgesellschaftlichen Stärkung beiträgt.
Das Seminar entsteht in Kooperation zwischen dem Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e.V. (GSI) und kulturweit. Die Anmeldung ist über unseren Kooperationspartner kulturweit möglich.
*Das Programm „Betzavta/Miteinander“ wurde in der israelischen Friedenspädagogik vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konflikts vom „Adam-Institute for Democracy and Peace“ in Jerusalem entwickelt.
Beitrag
kostenlos
DZ/VPDie Teilnahme am Seminar ist kostenlos.
