27.11.2023 bis 29.11.2023
Die Idee von Mann-Sein
BU Bildungsurlaub mgl.
Es rumort in den Geschlechterdiskursen und Rollenbildern zu Beginn unserer 20er Jahre. So vehement wie seit Jahrzehnten nicht mehr werden tradierte Verhaltensweisen und vermeintliche Sicherheiten in Bezug auf Geschlechternormen in Frage gestellt. Immer stärker rücken dabei Vorstellungen von Männlichkeit in den Fokus. Begriffe wie „Toxic masculinity" und „kritische Männlichkeit" verbreiten sich in den digitalen Diskursräumen und spiegeln in ihrer Verkürzung oft nur ungenügend komplexe gesellschaftliche und psychologische Prozesse wieder.
Alle Männer sollten Feministen sein! Doch wenn wir im Kampf gegen strukturelle männliche Hegemonialität wirklich solidarisch handeln wollen, darf unsere Perspektive nicht bei der Selbstkritik enden. Denn wie gehen wir als männlich gelesene Individuen damit um, wenn wir zwar motiviert sind, etwas anders als "toxic masculinity" zu leben, in Partnerschaft, Beruf und Mainstream-Medien aber noch immer die alten, starren Erwartungen an "den Mann" herrschen? Was tun wir, wenn Zweifel, Angst und Orientierungslosigkeit in Bezug auf unsere Geschlechterrolle aufkommen? Und wie kann ein freud- und liebevoller Umgang mit unserem Mann-Sein aussehen?
Im Seminar „Die Idee von Mann-Sein“ wollen wir uns diesen Fragen zuwenden und herausfinden, wie ausgehend von einer radikalen Kritik struktureller Geschlechternormen ein positiver, emanzipatorischer Umgang mit unseren Vorstellungen von Männlichkeit gelebt werden kann.
Das Seminar richtet sich an Männer bzw. männlich gelesene Personen.
Programm
Es rumort in den Geschlechterdiskursen und Rollenbildern zu Beginn unserer 20er Jahre. So vehement wie seit Jahrzehnten nicht mehr werden tradierte Verhaltensweisen und vermeintliche Sicherheiten in Bezug auf Geschlechternormen in Frage gestellt. Immer stärker rücken dabei Vorstellungen von Männlichkeit in den Fokus. Begriffe wie „Toxic masculinity" und „kritische Männlichkeit" verbreiten sich in den digitalen Diskursräumen und spiegeln in ihrer Verkürzung oft nur ungenügend komplexe gesellschaftliche und psychologische Prozesse wieder.
Alle Männer sollten Feministen sein! Doch wenn wir im Kampf gegen strukturelle männliche Hegemonialität wirklich solidarisch handeln wollen, darf unsere Perspektive nicht bei der Selbstkritik enden. Denn wie gehen wir als männlich gelesene Individuen damit um, wenn wir zwar motiviert sind, etwas anders als "toxic masculinity" zu leben, in Partnerschaft, Beruf und Mainstream-Medien aber noch immer die alten, starren Erwartungen an "den Mann" herrschen? Was tun wir, wenn Zweifel, Angst und Orientierungslosigkeit in Bezug auf unsere Geschlechterrolle aufkommen? Und wie kann ein freud- und liebevoller Umgang mit unserem Mann-Sein aussehen?
Im Seminar „Die Idee von Mann-Sein“ wollen wir uns diesen Fragen zuwenden und herausfinden, wie ausgehend von einer radikalen Kritik struktureller Geschlechternormen ein positiver, emanzipatorischer Umgang mit unseren Vorstellungen von Männlichkeit gelebt werden kann.
Das Seminar richtet sich an Männer bzw. männlich gelesene Personen.
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175
DZ/VPBeitrag
140
DZ/VPAzubis/ Stud./ Erwerbslose
