01.09.2022
Im Schatten der Weltmachtpolitik.
Herausforderungen und Konflikte im indo-pazifischen Raum
Programm
Im Windschatten brennender Konflikte anderer Regionen entwickelt sich der Indo-Pazifik immer mehr zu einem Raum mit vielen (sicherheits-)politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen: China verfolgt mit nachhaltiger Beharrlichkeit seine „Belt and Road Initiative“ (BRI), im Westen auch als neue Seidenstraßen-Strategie bekannt, und macht keinen Hehl daraus, bis zum Jahr 2048 die Nummer Eins in der Welt sein zu wollen. Dabei steht auch die künftige Position der Republik China (Taiwan) auf der (macht-)politischen Tagesordnung. Seit dem Rückzug Trumps aus dem „Transpazifischen Handelsabkommen“ (TPP) verloren die USA an wirtschaftlichem Einfluss. Obwohl sich 10 Länder der Region im Verband Südasiatischer Nationen (ASEAN) zusammengeschlossen haben, gehen mehrere Regierungen angesichts der Großmachtrivalitäten zwischen USA und China eigene Wege. Der geplatzte U-Boot-Deal zwischen Frankreich und Australien und das Eingreifen der USA sorgten für erheblichen Zündstoff. Welche (sicherheits-)politisch relevanten Entwicklungen können wir im indo-pazifischen Raum erwarten und wie werden sich diese auf die globale Zusammenarbeit auswirken? Verschaffen Sie sich gemeinsam mit unseren Expert*innen einen vertieften Einblick in den gegenwärtigen Diskurs und kommen Sie so zu einem eigenen Standpunkt.
Das Seminar richtet sich an Interessierte aus dem zivilen und militärischen Bereich. Es ist besonders auf den zivil-militärischen Dialog ausgerichtet. Für die Teilnahme erfolgt eine gesonderte Einladung.
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DZ/VP